Hochzeitskarten
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Der Hochzeitsbitter lädt ein ... „Höret zu, schweiget still, was ich euch jetzt sagen will. Vor einen etlichen Wochen haben die zwei Personen einer dem andern die Ehe versprochen. Sie haben versprochen, Hochzeit zu halte, darauf freuen sich Junge und Alte, arm und reich, groß und klein, so wie wir zu dieser christlichen Hochzeit versammelt sein. Vi – Vat – spielt auf, Musikanten!“ |
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Die Einladungskarte dient der Einsendung guter Neuigkeiten über eine Feier wie z.B. Geburtstag, Hochzeit, Taufe, Kommunion oder Konfirmation. Es ist die einfachste und eleganteste Form einer Einladung.
Kunst des Einladens
Erstens – man sollte für die Einladung viel Zeit reservieren
Mit den Vorbereitungen sollte man spätestens drei Monate vor der Hochzeit anfangen, um genügend Zeit für das Aussuchen, Bedrucken und Versenden der entsprechenden Einladungskarten zu haben. Die Einladungskarten sollten den Empfänger spätestens ein Monat vor der Hochzeit erreichen - das ist ein absolutes Minimum. Es wäre nicht schlecht, wenn die Personen, die nicht nur für die Trauung sondern auch für die Hochzeitsfeier eingeladen wurden, drei Monate vor der Hochzeit informiert würden, so dass sie noch ausrechend Zeit haben, ein Geschenk oder neue Kreation zu kaufen. Dann kann die Anwesenheit offiziell mit der Einladungskarte bestätigt werden.
Zweitens – man sollte Gästeliste erstellen
Man sollte gründlich nachdenken, wen man ausschließlich zu der Trauung und wen man ebenfalls zu der Hochzeit einladen möchte. Man kann zwei Listen anfertigen, die man nach zwei Tagen noch ein mal lesen sollte. Dann stellt man bestimmt fest, dass noch ein Paar Namen fehlen. Man kann auch Eltern fragen, wen sie noch einladen möchten, vielleicht erinnert sich man noch an jemanden, der uns einfach aus dem Gedächtnis entsprungen ist. Man sollte ein paar Einladungskarten mehr kaufen, auch wenn bereits alle Gäste gezählt wurden, es kann vorkommen, dass jemand vergessen wurde.
Drittens – man soll die Art der Einladung wählen
Bevor man die Einladungskarten kauft, sollte man nachdenken, welche Art von Einladungen uns gefallen – klassisch oder modern.
Man kann die Einladungskarten mit einem Standardtext erwerben, wo man nur mit einem Kugelschreiber oder Federhalter ein Hochzeitsdatum und Ort einträgt. Man kann auch Einladungen mit eigenem Text drucken lassen. Auf einer Einladungskarte sollte die Aufforderung zur Bestätigung der Anwesenheit erscheinen (man sollte eine Telefonnummer für die Rückantwort angeben). Die Information über Anzahl der Gäste erleichtert Organisation der Hochzeitfeier.
Viertens – man soll festlegen, wen man persönlich einlädt
Man sollte Paten, Blutsverwandtschaft und die besten Freunde persönlich einladen. Zu allen anderen Gästen kann man die Einladungskarten per Post verschicken.
Fünftens - nach der Hochzeit versendet man Hochzeitsfotos
Die Fotos sollten diejenigen Personen bekommen, die nicht zur Hochzeit kommen konnten, weil sie krank waren oder aus anderen wichtigen Gründen nicht erscheinen konnten.
Es reichen zwei oder drei Fotos, die die Hochzeitsatmosphäre den Abwesenden näher bringen.
